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KARPALTUNNELSYNDROM

 

Das Karpaltunnelsyndrom bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus, des "Mittelarmnervs", im Bereich der Handwurzel. Symptome sind unter anderem Schmerzen im Handgelenk oder Missempfindungen in den ersten drei bis vier Fingern, die in den gesamten Arm ausstrahlen können. Im fortgeschrittenen Stadium kann Karpaltunnelsyndrom zu einer Minderung des Tastgefühls und der Greifstärke sowie zu Muskelschwund im Bereich des Daumenballens führen. In der Regel sind Frauen etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer. 


Therapie

Leichte Formen des Karpaltunnelsyndroms können mithilfe spezieller Nachtschienen oder Stützverbänden konservativ behandelt werden. Die Beschwerden werden hier zumindest temporär beseitigt. In schwereren Fällen ist eine Operation allerdings unumgänglich.


Operation

Bei einem operativen Eingriff wird durch einen 3 cm langen Schnitt in der Hohlhand der eingeengte Nerv entlastet. Durch eine spezielle Schmerztherapie kommen in der postoperativen Phase keine wesentlichen Schmerzen vor.

 

HAMMER- UND KRALLENZEHE

 

Hammer- und Krallenzehe sind schmerzhafte Fehlstellungen, die im Bereich der zweiten bis fünften Zehe auftreten können. Die Hammerzehe zeigt charakteristischerweise eine fixierte Beugung des Zehenendgelenks. Bei der Krallenzehe ist die Zehe im Mittel- und Endglied gebeugt und im Grundgelenk so stark nach oben gestreckt, dass die Zehe aus dem Grundgelenk weicht und den Bodenkontakt verliert. 

Hammerzehen entstehen meist durch das Tragen von falschem Schuhwerk. Außerdem können sie bei Hohlfuß, Spreizfuß, nach einem Kompartmentsyndrom, oder bei rheumatischen Erkrankungen auftreten. Die Symptome bewegen sich dabei von Druckbeschwerden bei Hühneraugen und Schwielen über Schmerzen unter den Mittelfußköpfchen bis hin zu Schuhkonflikten und ästhetischen Störungen.

 

Therapie

Solange die Fehlstellung noch passiv ausgleichbar ist, kommen konservative Maßnahmen wie beispielsweise Spreizfußeinlagen oder Nachtschienen zum Einsatz.

 

Operation

Wenn entlastende Therapiemaßnahmen nicht ausreichen – was vor allem bei fixierten Fehlstellungen vorkommt, die starke Beschwerden verursachen – ist eine Operation erforderlich. Nach dem Setzen eines Fußblocks, ist eine ca. 10-stündige postoperative Schmerzfreiheit möglich. Auf Wunsch des Patienten wird der Eingriff in zusätzlicher „seichter Narkose“ durchgeführt. Durch eine ausgeklügelte Schmerztherapie kommen in der postoperativen Phase keine wesentlichen Schmerzen auf.

 

HALLUX VALGUS

 

Beim Hallux valgus handelt es sich um eine chronische Schiefstellung der großen Zehe. Neben einer erblichen Veranlagung ist oft auch der Spreizfuß für das Entstehen des Hallux valgus verantwortlich. Das eingesunkene vordere Quergewölbe des Spreizfußes begünstigt dabei die Verbreiterung des Ballenbereichs und somit auch die Schiefstellung der ersten Zehe. 

In vielen Fällen bereitet ein Hallux valgus anfangs nur geringe Beschwerden, die Symptome sind häufig rein kosmetischer Natur. In weiterer Folge kann es aber zu schmerzhaften Symptomen kommen, wie die Ausbildung von Hühneraugen, Arthrosen im Zehengrundgelenk, oder Nervenentzündungen. 


Therapie

Die Umstellung auf flaches Schuhwerk mit genügend Freiraum für die Zehen - insbesondere das Tragen von Zehenstegsandalen - kann nur im Anfangsstadium helfen. Es können auch korrigierende Einlagen verordnet werden, die allerdings die Fehlstellung der Großzehe nicht rückgängig machen können. Eine einmal eingetretene Fehlstellung der Großzehe lässt sich nur durch eine Operation korrigieren – im Falle von Schmerzen rate ich zu diesem Eingriff.


Operation

Die Operationsmethode hängt von der Ausprägung des Hallux valgus und den bestehenden Beschwerden ab. Die Durchführung eines Fußblocks mit Lokalanästhetikum ermöglicht eine 10-stündige postoperative Schmerzfreiheit. Auf Wunsch des Patienten wird der Eingriff in zusätzlicher „seichter Narkose“ durchgeführt. Durch eine optimale Schmerztherapie kommen in der postoperativen Phase keine wesentlichen Schmerzen auf.

Nach der Operation bleibt der Patient einige Tage im Krankenhaus, wobei die Aufenthaltsdauer durch tägliche Visiten individuell gestaltet wird. Danach werden in meiner Ordination wöchentlich Spezialverbände angelegt. Nach der Operation muss sechs Wochen lang ein Spezialschuh getragen werden, um den operierten Vorfuß zu entlasten.

 

KÜNSTLICHER KNIEGELENKSERSATZ

 

Die Kniegelenksarthrose, also der Verschleiß des Kniegelenkes, tritt meist in Folge von Verletzungen, Fehlstellung, Überlastung, oder Entzündung des Gelenkes auf. Verschleißerscheinungen im Kniegelenk führen zu Schmerzen und Einschränkung der Beweglichkeit. Diese Beeinträchtigung der Lebensqualität ist jedoch behandelbar.


Therapie

Entzündungen des Knies in Folge von Überbelastung werden in erster Linie durch Schonung behandelt. Ist der Knorpelbelag am Kniegelenk jedoch stark beschädigt oder zerstört, lässt er sich nach heutigem Wissensstand durch kein Medikament und keine andere therapeutische Maßnahme wieder aufbauen. Auch die fortschreitende Gelenkschädigung lässt sich nicht umkehren. In diesem Falle ist ein operativer Eingriff ratsam.


Operation

Mit einem Oberflächenersatz des Kniegelenkes lässt sich ein intaktes, dem natürlichen gesunden Zustand möglichst nahekommendes Gelenk wiederherstellen. Des Weiteren werden deformierte Gelenksachsen, wie sie beim O-Bein oder X-Bein vorkommen, bei der Operation ebenfalls korrigiert. Die Operation erfolgt über einen sogenannten minimalinvasiven Zugang. Es werden ausschließlich Implantate verwendet, die sich in Studien ausgezeichnet und durch besondere Haltbarkeit in internationalen Prothesenregistern bewährt haben.

Auf Wunsch kommen auch individualisierte Schnittblöcke für das Kniegelenk zum Einsatz, die nach genauer radiologischer Vermessung spezialangefertigt werden. 

Durch eine schonende Operationstechnik werden die Beschwerden nach dem Eingriff möglichst gering gehalten, um eine schnelle Remobilisation zu erreichen.

 

KÜNSTLICHES HÜFTGELENK

 

Die Hüftgelenksarthrose bezeichnet eine degenerative Erkrankung des Hüftgelenks, die hauptsächlich durch den Verschleiß der Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf bedingt ist. Ursachen für den Hüftgelenksverschleiß können verschiedene Erkrankungen oder Verletzungen im Hüftgelenksbereich sein. Häufig sind altersbedingte Abnützung des Gelenkes, anlagebedingte Fehlformen, beschleunigte Abnützung durch Übergewicht, oder Traumata durch Unfälle dafür verantwortlich. 

Verschleißerscheinungen in der Hüfte führen zu Schmerzen und Einschränkung der Beweglichkeit, mit der sich Betroffene jedoch keinesfalls abfinden müssen.


Therapie

Ist der Knorpelbelag am Hüftgelenk stark beschädigt oder zerstört, lässt er sich nach heutigem Wissensstand durch kein Medikament und keine andere therapeutische Maßnahme wieder aufbauen. Auch die fortschreitende Gelenkschädigung lässt sich nicht umkehren. Deshalb ist eine Operation und die Implantation einer Hüftprothese die einzig effektive Lösung, die Beschwerden zu lindern. 


Operation

Mit einer Hüftprothese lässt sich ein intaktes, dem natürlichen gesunden Zustand möglichst nahekommendes Gelenk wiederherstellen. Die Operation erfolgt über einen sogenannten minimalinvasiven Zugang am seitlichen Hüftumfang. Dabei wird die dort befindliche Muskulatur nicht wie sonst üblich durchschnitten, sondern nur zur Seite geschoben. Es werden besonders langlebige Implantate verwendet, die sich in Studien ausgezeichnet und durch besondere Haltbarkeit in internationalen Prothesenregistern bewährt haben. Die Prothesenteile sind aus neu entwickelter Keramik (Gleitpaarungen) und Titanschmiedelegierungen (Verankerung im Knochen).

Durch eine schonende Operationstechnik werden die Beschwerden nach dem Eingriff möglichst gering gehalten, um eine schnelle Remobilisation zu erreichen.

 



Informationen zum Ablauf einer Operation finden Sie hier:



VOR DER OPERATION

 

In der Woche vor dem operativen Eingriff informiere ich meine Patienten ausführlich über die bevorstehende Operation. Nach dieser schriftlichen und mündlichen Aufklärung erfolgt die stationäre Aufnahme in der Privatklinik. Am Abend vor der Operation beantworte ich bei einer ersten Visite allfällige Fragen und treffe entsprechende Vorbereitungen für den Eingriff.

 

OPERATION UND STATIONÄRER AUFENTHALT

 

Natürlich stehe ich Ihnen auch nach der Operation und während Ihres stationären Aufenthaltes in der Privatklinik zur Verfügung. Die postoperative Betreuung ist mir dabei genauso wichtig, wie der Eingriff selbst. Deshalb besuche ich meine Patienten gerne persönlich, um mich von ihrem Genesungsfortschritt selbst überzeugen zu können. Während Ihres Klinikaufenthaltes komme ich mindestens einmal täglich zur Visite, ich bin bei Bedarf aber jederzeit telefonisch über die Privatklinik erreichbar. Dieses Ausmaß an Kontrollen und Erreichbarkeit gewährleistet die gute Qualität meiner Arbeit. 

Im Regelfall endet die stationäre Aufenthaltsdauer nach der Implantation eines Kunstgelenkes nach circa 10 Tagen. Danach werden die Nähte entfernt und der Patient entlassen. Zu diesem Zeitpunkt ist eine gute Mobilität vorhanden.


Postoperativer Schmerz

 

Durch die Kombination einer schonenden Operationstechnik mit moderner Schmerztherapie werden die postoperativen Schmerzen auf optimale Weise reduziert. 

Neben einer Basismedikation an Schmerzmitteln, die automatisch verabreicht wird, gibt es auch eine Bedarfsmedikation, die dem Patienten rund um die Uhr bei aufkeimenden Beschwerden zur Verfügung steht. Am Ende des Eingriffes wird außerdem ein Lokalanästhetikum im Wundbereich verabreicht, das die postoperativen Beschwerden zusätzlich reduziert.

Diese Vorgehensweise reduziert den Schmerzmittelbedarf über die gesamte postoperative Phase hinweg und gewährleistet somit eine bessere Funktion des operierten Gelenkes. 

 

Postoperative Mobilisation

 

Bei operativen Eingriffen am Bein werden meine Patienten bereits ab dem ersten postoperativen Tag wieder mobilisiert. Physiotherapeuten und spezielle Maßnahmen wie Gangschulung und Lymphdrainagen unterstützen die Genesung des betroffenen Gelenkes. Meine Patienten sind zum Zeitpunkt der Entlassung gut mobil und bewältigen auch Stiegen ohne wesentliche Probleme.

 

NACH DER OPERATION

 

Versorgung postoperativ zu Hause

 

Im Rahmen der stationären Physiotherapie werden meine Patienten auf den Alltag zu Hause vorbereitet. Durch dieses spezielle Training fällt den Patienten der Einstieg in den geregelten Alltag leichter, was ihnen wiederum auch bei der Bewältigung gewohnter Aufgaben weiterhilft. 

Sollte ein Patient alleinstehend sein, oder sich und seinem Partner diese Situation nicht zutrauen, so gibt es Möglichkeiten für eine überbrückende Versorgung. Diese Versorgung ist individuell zu gestalten, deshalb organisiere ich in Absprache mit meinen Patienten gerne alle notwendigen Maßnahmen.

 

Rehabilitation

 

In meiner Ordination wird bereits bei der Vereinbarung des Operationstermins ein Rehabilitationsaufenthalt für meine Patienten reserviert. Dieser Service garantiert eine Aufnahme in eine Rehabilitationsklinik zum optimalen Zeitpunkt. Die notwendigen terminlichen Details werden gemeinsam mit den Patienten besprochen und von mir mit der entsprechenden Rehabilitationsklinik fixiert.

Ein Rehabilitationsaufenthalt dauert in der Regel drei Wochen. Patienten profitieren von physikalischen Therapien und physiotherapeutischen Übungen vor Ort. Als zusätzliche Maßnahmen werden außerdem eine Gangschulung und eventuell auch eine Ganganalyse durchgeführt. Nach dem Rehabilitationsaufenthalt sollte eine gute Mobilität gegeben sein.


Kontrollen

 

Regelmäßige Kontrollen sehe ich als Qualiätssicherung gegenüber meinen Patienten. Deshalb sind die Routineuntersuchungen in meiner Ordination besonders wichtig. Die ersten Kontrollen erfolgen drei bzw. sechs Monate  Kontrollen nach der Operation, eine weitere im Anschluss an die Rehabilitation. Danach bitte ich meine Patienten einmal im Jahr zur Kontrolle in meine Ordination.

Bei Bedarf können auch individuelle Kontrollen vereinbart werden. Sollte ein akutes Problem auftreten, ist eine Kontrolle in meiner Ordination jederzeit und auch kurzfristig möglich.

 

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